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2016 Weihnachtsfeier
 

Das Banat und die Banater Schwaben, Band 5, Städte und Dörfer. Beiträge zur Siedlungsgeschichte der Deutschen im Banat. Herausgegeben von der Landsmannschaft der Banater Schwaben, München 2011, ISBN 3-922979-63-7, 670 Seiten, Großformat, Preis 45 Euro plus Versandkosten.

 

 

 

 

 Bundesgeschäftsstelle:
Landsmannschaft der
Banater Schwaben e.V.

Sendlinger Straße 46/I
D-80331 München

Tel.: +49 (0)89 23 55 73–0+49 (0)89 23 55 73–0
Fax: +49 (0)89 23 55 73–10
 

 

 

Achtung: Da das Buch als Paket versandt werden muss, entstehen mindestens 8 € Versandkosten!


  

Das Titelbild von Band 5 - "Das Banat und die Banater Schwaben - Städte und Dörfer"

Eine Reihe begonnen nach Idee und Konzept von Josef Schmidt

 

Band 5 - Städte und Dörfer

 

Als der Bundesvorstand der Landsmannschaft der Banater Schwaben vor zehn Jahren beschlossen hatte, gemeinsam mit den Heimatortsgemeinschaften des Verbandes ein Buchprojekt zu starten, das den Beitrag der Deutschen zur Siedlungs- und Entwicklungsgeschichte des Banats in den zurückliegenden knapp 300 Jahren dokumentieren sollte, so geschah dies vor allem aus einer bestimmten Überlegung heraus: Dem erfahrbaren Verschwinden der Deutschen aus der Geschichte des Banats sollte ein Buch gegenüber gestellt werden, in dem so viel wie möglich von dem festgehalten werden sollte, was endgültig zu verschwinden drohte.

Die Art und Weise der Darstellung, die Festsetzung inhaltlicher Schwerpunkte blieb jeder Heimatortsgemeinschaft, jedem einzelnen Autor überlassen, denn Versuche, eine lexikalische Darstellung zu erreichen, blieben in Ansätzen stecken. Zu heterogen waren die Sicht- und Vorgehens - weisen der einzelnen Autoren, zu verschieden Umfang und Intensität der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema. Leichter hatten es die Verfasser von Beiträgen, die auf bereits erschienene Heimatbücher und Ortsmonografien zurückgreifen konnten, schwieriger war es für jene Heimatortsgemeinschaften, denen weder überlieferte Quellen noch Aufzeichnungen der Erlebnisgeneration zur Verfügung standen. Trotzdem haben auch sie sich ernsthaft darum bemüht, die konstitutiven Elemente deutscher Siedlungsgeschichte im jeweiligen Ort im Banat festzuhalten.

Das Ergebnis dieser langjährigen Arbeit kann sich sehen lassen, denn zum ersten Mal liegt eine Darstellung der Siedlungsgeschichte der Deutschen in mehr als 150 Ortschaften im rumänischen Teil des Banats in einem Band vor, die auch die Deutschen im Banater Bergland umfasst. Das Buch wendet sich gleich an mehrere Zielgruppen. Es soll zum einen jener Generation unserer Landsleute, die noch bewusstes Teil der deutschen Gemeinschaft im Banat waren, die Geschichte und Lebenswelt der Bewohner jener Ortschaften aufzeigen, von deren Existenz man wusste, die man aber persönlich aus vielerlei Gründen nicht mehr erfahren konnte. Das Werk lädt ein zu einer Reise in die Region und deren Geschichte, ermöglicht einen Zugang zu jenen Bereichen, die von der deutschen Bevölkerung des Banats entscheidend mitgeprägt worden waren und hier festgehalten sind. Das Buch wendet sich aber auch an die nächsten Generationen, jene der Kinder und Enkel, die schon hier in Deutschland geboren wurden, und in dieser Form die Erzählungen und Erinnerungen der Eltern und Großeltern an ihre Zeit im Banat unterstützt und untermauert vorfinden. Für die Älteren innerhalb unserer Gruppe kann der Band in gewissem Sinne auch Ersatz für den Verlust der ehemaligen Gemeinschaft, der eigenen Lebenswelt, der Heimat sein, sollte es eine solche Entschädigung überhaupt geben können. Auf alle Fälle hält er viel von dem fest, was den Autoren, den jeweiligen Heimatortsgemeinschaften wichtig erschien, als sie vor der Aufgabe standen, dieses Projekt zu verwirklichen. Das Buch bietet insofern auch einen interessanten Blick auf das Innenleben einer Gemeinschaft, die darum bemüht ist, ihren Platz in der deutschen Gesellschaft zu finden und gleichzeitig um ihre Wurzeln im Banat weiß. Der Trennung vom Ort, dem Verlust der Gemeinschaft wird ein Werk entgegen gesetzt, das geistige Heimat bietet.

Der Bundesvorstand der Landsmannschaft der Banater Schwaben dankt allen Heimatortsgemeinschaften, den Autoren und Einsendern des Bildmaterials für ihren jeweiligen Beitrag zum Gelingen dieses Vorhabens. Die Tatsache, dass das Werk vollendet werden konnte, zeigt, dass unser Verband und unsere Gemeinschaft nach wie vor in der Lage sind, den Anforderungen der Zeit zu entsprechen. Deshalb erinnere ich an diesem Tag der Herausgabe des Bandes in Dankbarkeit an meine Vorgänger im Amt, Josef Schmidt, der diese Buchreihe initiiert hat, Jakob Laub und Bernhard Krastl, deren Wirken für den Fortbestand der Gemeinschaft und damit auch für die Herausgabe dieses Buches unabdingbar waren. Möge der Band eine wohl wollende Aufnahme bei den Lesern finden und zur Aus einandersetzung mit Fragen nach den Anfängen und dem Verlauf unserer Geschichte im Banat sowie der Vermittlung unseres kulturellen Erbes hier in Deutschland anspornen.

 

Peter-Dietmar Leber

 

 

 

 

Literatur

 

 

 Der Lyriker Peter Barth wurde am 2. Juni 1898 als ehelicher Sohn des Peter Barth und der Margaretha Mannherz in Blumenthal geboren. Peter Barth ist am 1. März 1984 im Alter von 86 Jahren in Temeswar verstorben.

Er wurde auf dem Blumenthaler Friedhof beigesetzt. Möge, allen die ihn gekannt hatten oder die ihn erst aus dieser Jubiläumsausgabe kennen lernen, zum 100 Jährigen Geburtstag in aller Stille eine Kerze anzünden, in aller Stille, für einen Menschen, ein UNIKUM, der soviele schöne Errinerungen hinterlassen hat, aber zu Lebzeiten frustriert war und nicht immer verstanden wurde von den hohlköpfigen Machthabern unseren traurigen Daseins hier im Banat.

 

Und mögen wiedrum alle, die diesen wunderschönen Lyrikband "Schollenfirst" in der erweiterten Jubiläumsausgabe, ihr Eigen nennen, ihn in die Hände nehmen und vor die Augen halten, um sich an ein Stück alter Heimat errinern, an die "Schollenkrume" oder an das "Schollentor" an die weiten und breiten Täler, Fluren, an die Pappeln, Akazien und Holundersträuche, an die Buchenwälder, sich stetz mit Ehrfurcht bekreuzen, was der Erzschwabe Peter Barth der Nachtwelt überlassen hat.

 

Hans Matthias Just, Temeswar, den 31.08.1997

 

 

 

 

 

 "Begrabt mich unter einem Baum,

der immer wieder Blüten bringt,

und wo in meinem ewigen Traum

ein Vogel seine Lieder singt!"

 

Peter Barth, 1960

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Hauptteil der Arbeit ist in einem Rahmen eingebunden ,der die sozialrechtlichen und die wirtschaftlichen Ansiedlungsbedingungen der Schwaben im 18. Jahrhundert
sowie ihre Eingliederung in wechselnde Staatsverbände bis zum Zweiten Weltkriegaufzeigt.

 

Der Periodisierung der Banater Territorialgeschichte wurde die Veränderung der
staatrechtlichen Stellung des Banats zugrunde gelegt:1716 wurde das Banat österreichisches Kronland,1778 Teilgebiet des ungarischen Staatsverbandes, 1849 Bestandteil der  "Woiwodschaft Serbien und Temeser Banat '', 1867 Teil der ungarischen Doppelmonarchie und 1919 erfolgte die Teilung des Banats.

Das Buch ist bei Dr.Maria Werthan zu beziehen,kostet 15 € und 1,45 € Portogebühr
 
Maria Werthan
Pochmühlenweg85
52379 Langerwehe
Tel.:0 24 23/12 36